Ein Festtag für Pappenheim

 

Evangelisches Gemeindezentrum - aus einer Idee wird RealitätAm Wochenende des 4. Advents (19. - 21.12.2014) weihen wir unser neues Gemeinde- und Dekanatszentrum und das Verwaltungshaus in Pappenheim ein.

Christlicher Glaube braucht die Möglichkeit zur Gestaltung. Wir brauchen diese Augenblicke und Angebote, irgendwo einzutauchen, um den täglichen Trott abzulegen. Unser Glaube möchte sich Platz machen und sich zugleich fest machen – nicht nur am einzelnen Menschen, an uns selbst, sondern auch an Orten und Häusern.

Kurz gesagt, eine Kirchengemeinde und damit die Seelsorge für die uns anvertrauten Menschen, braucht ein Haus, braucht Räume, die einladen und die offen sind für das, was verbindet. Sie braucht Platz für Begegnungen, sie muss sich treffen können um nachzudenken, sie muss feiern und still werden dürfen, sie muss streiten und beten lernen, tagen und tanzen wollen, ruhig werden und spielen, Verantwortung übernehmen und abgeben.

Mit unserem sanierten Gemeinde- und Dekanatszentrum haben wir dafür jetzt einen Ort. Da ist all das möglich. 
 

Gemeindehaus …

Es sind unsere Beziehungen und Bewegungen und die unserer willkommenen Gäste, die ein Gemeindehaus lebendig machen und ihm auch seine Zukunft geben.  
 
Wohl fühlen werden wir uns in unserem neuen Haus, Jung und Alt, wenn wir in ihm Gottes Geist wohnen lassen. Wenn in dem Haus Nachbarn und Fremde gleichermaßen spüren, dass hier gelebt werden darf, was wir uns im Trubel des Alltags nicht immer trauen: Gottes Liebe! Dieses Haus ist ein „Zuhaus” -  das heißt, Sie sollen sich in ihm zuhause fühlen.

… und Verwaltungsstelle

Es war schon Kanzleigebäude und Amtsgericht, Wohnhaus und Polizeistation. Schließlich zuletzt Sitz der kirchlichen Verwaltung der Dekanate Pappenheim und Weißenburg. Letzterem dient es auch in Zukunft und dafür sind wir sehr dankbar. Erhalten wir doch mit dem Verbleib der kirchlichen Verwaltung vor Ort nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch ein unvergleichliches Gebäude von ganz außergewöhnlicher kunsthistorischer Bedeutung und optisch beeindruckender Präsenz für Pappenheim. 

Gott sei Dank,

dass die Bauphase ohne Unfälle und größere Zwischenfälle verlief.
  • Wir danken von Herzen allen beteiligten Ämtern und Institutionen, einschließlich unserer Landeskirche, und ganz besonders den dort zuständigen und damit befassten Menschen für ihren großen und engagierten Einsatz, diese Häuser zu renovieren und zu bewahren.
  • „Danke!” sagen wir allen beteiligten Firmen, dem Architekturbüro Radegast und allen Ehrenamtlichen für das große Engagement.
  • „Vergelt´s Gott!” sagen wir unserer katholischen Schwestergemeinde in Pappenheim, die unseren Gruppen in den letzten Jahren immer offen und herzlich ihre Türen geöffnet hat. 
  • Und nicht zuletzt „Danke!” allen Spendern und Spenderinnen für ihre Unterstützung. 
Gott baut seine Häuser aus lebendigen Steinen. Machen wir was draus!
 
 
Dekan Wolfgang Popp